Susanne Jaspers   

Dann drehe ich mich um und gehe.
Restaurantgeschichten


Es macht Spaß, in Susanne Jaspers’ Begleitung im Restaurant zu sitzen und sich mit ihr über die kleinen menschlichen Schwächen an Tischen und Tellern lustig zu machen.
REVUE


Worum es hier aber eigentlich geht, sind die zwischenmenschlichen Beziehungen und die Abgründe, die sich in ihnen auftun können. Durch geschickt eingefügte Details versieht Jaspers ihre Restaurantbesucher darüber hinaus mit rudimentären Biographien, die ihnen die nötige Tiefe verleihen.  
D'LËTZEBUERGER LAND

Der Ton der Geschichten ist zwischen leiser Ironie, schwarzem Humor und lautstarkem Zynismus angesiedelt. Klischees werden durch überraschende Pointen gebrochen, dramatische Szenen hingegen ganz sachlich, nüchtern und distanziert abgespult.
RADIO 100,7



Was Sie schon immer ALLES ÜBER Luxemburg wissen wollten,

aber bisher nie zu fragen wagten (und über Island schon gar nicht)


Ein Hoch auf den Schurkenstaat Luxemburg.

REVUE

Diese Mischung aus Understatement und Selbstironie (…) kann man aber vielleicht auch als Beitrag zur Identitätsfindung der Luxemburger im 21. Jahrhundert sehen, wie sie sich sozusagen »spontan« außerhalb der staatlich geförderten, »offiziellen« Identitätsforschung artikuliert.
FORUM

Ein Must-have.
16VOR.DE

Die Tourismusmanager Luxemburgs sollten sich dieses Buch als Standardwerk ganz vorn in den Bücherschrank stellen.
AUS-ERLESEN.DE

Das erste Kind des neuen Verlags ist kurzweilige Sommerlektüre, die Einheimischen wie Zugewanderten veranschaulicht, wie wir manchmal ticken.
JOURNAL

Un méticuleux travail de bénédictin.
LETZEBUERGER LAND



Der Duschenkrieg.
Eine transsibirische Reise

Als Soziologie einer Gruppenreise und Tourismussatire vom Berufsquerulanten in Bermudashorts bis hin zur linksalternativen Lehrerin kommt der Leser des von Susanne Jaspers hinreißend beobachteten »Duschenkriegs» voll auf seine Kosten.
FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

Eine grimmig dreinschauende Frau mit Dutt, ein Viererclübchen bierbäuchiger Bajuwaren und ein älterer Herr mit weiß wallender Mähne samt Gattin und Schwiegermutter: Das sind die Menschen, mit denen sich Susanne Jaspers zwei Wochen lang einen Waggon und eine Dusche teilen muss. Sie hat eine Gruppenreise mit der Transsibirischen Eisenbahn von Peking nach Moskau gebucht. »Das kann ja heiter werden!«, denkt sie sich bei der Abfahrt. Und tatsächlich wird es in ihrem Buch, das bezeichnenderweise Der Duschenkrieg heißt, heiter. Denn die Autorin hat ihre Erlebnisse auf der 8000 Kilometer langen Fahrt zu einem Roadmovie mit Screwball-Charme verarbeitet. Noch mehr als den einzelnen Reisestationen widmet sie sich den Charakteren der Gruppe – die sich am Ende dann doch ein bisschen ausstehen können, weil eine chinesische Mauer im Nebel, russische Kohlsuppe und viel Alkohol auch Menschen zusammenschweißen, die im Alltag wenig gemein haben.
DIE ZEIT

Dass bei der Lektüre so vieler boshafter Pointen nicht nur Belustigung, sondern sogar noch Sympathie für einige der Figuren zurückbleibt, ist vielleicht der beste Beweis für Susanne Jaspers' erzählerisches Können.
D'LËTZEBUERGER LAND

Ein wahrer Glücksfall für den Leser. Ohne auch nur einen Augenblick lang das Gefühl zu haben, einen drögen Reisebericht zu lesen, erfährt man ungemein viel über die Städte und Gegenden, die auf dem Reiseplan standen. Zudem ist »Der Duschenkrieg« eine psychologisch höchst interessante Analyse über Gruppenverhalten. Vor allem aber ist dieser zweite Roman der Autorin intelligente Unterhaltungslektüre. Ich jedenfalls habe Tränen gelacht.
REVUE 

 
Trio mit Ziege

Kriminalroman

Da streiten sich die Luxemburger nun, wer hierzulande die griffigste, bestdurchdachteste, spannendste Literatur zustande bringen mag – und während berserkerhaft gestritten wird, legt eine waschechte Deutsche ein Buch vor, das griffig, wohldurchdacht, spannend daherkommt, und kichert sich die Genugtuung über den gelungenen Coup in ihr waschechtes deutsches Fäustchen ... Da kommt also eine noch recht junge Frau (...) – da kommt also die Autorin eines Erstlings daher und zeigt den Luxemburgern, wie man ein Buch schreibt; - mit Köpfchen und Können, mit Witz und Wahn - eine waschechte Lokalkomödie, in der Schilda und Schrullala sich finden - und wie man dem Leser ein exquisites Lesemahl vorsetzen kann - ganz leicht, ganz gruselig, ganz »populär«, ganz »ungeniert«, ganz bewundernswert, --- Was für ein Glücksfall! Was für eine Lektion für uns Schwerenöter, für uns Dilettanten, für uns Möchtegerne! Von dieser »Schreibfee« / »Schreibhexe« möchte man noch vieles in Buchform angeboten bekommen ...
GALERIE 

»Trio mit Ziege« steht in der Tradition des klassischen Kriminalromans von Agatha Christie. Wie ihre berühmte Vorgängerin hat auch Susanne Jaspers eine Vorliebe für das Kleine und Alltägliche. In ihrem Krimi geht es nicht um globale Verschwörungen, politische Spionage oder die Rettung der Welt. Man findet auch nicht die bei weiblichen Autoren beliebten Themen »unglückliche Liebe« oder »sich rächende Frauen«. Nicht mal eine schöne Frau als Opfer oder als Ermittler gibt es.

Dargestellt wird eine kleine Dorfgemeinde, deren Alltagsroutine wie in David Lynchs Mystery-Serie »Twin Peaks« mit schwarzem Humor Schritt für Schritt durchbrochen wird, um unheimliche Geheimnisse aufzudecken. Diese Verbindung von Komischem und Schaurigem verstärkt die Dissonanz zwischen dan ganz unpoetischen Banalitäten des Alltags und der poetischen Sprache des Krimis, die dieses ländliche Einerlei zur Karikatur verzerrt (...) Der Roman zeigt zum einen die Angst vor (dem) Fremden und entlarvt die Integration als ein unmögliches Projekt. Zum anderen setzt er kulturelle Klischees und Stereotypen in Bewegung und legt bewusst oder unbewusst kulturelle Ausgrenzungstendenzen in der deutschen Gesellschaft frei, die vor allem von den Staatsinstitutionen bedingt werden. Die Lektüre von »Trio mit Ziege« ist sehr zu empfehlen.
16VOR.DE 

Der erste Krimi von Susanne Jaspers (...) überzeugt durch Humor und die richtige Portion Schadenfreude. CID-FEMMES: LOOK A BOOK 09

Ein spritziges Lesevergnügen für alle, denen Sprache nicht nur Kommunikationsmittel für platte Sachverhalte ist! (...) Ein rundum gelungenes Buch, dem es gelingt, den Leser zu fesseln und die Spannung bis zum Schluss aufrecht zu erhalten.
DER SPRINGENDE PUNKT

Ein Krimi, bei dem man von der ersten bis zur letzten Seite vergnüglich vor sich hin grinst ( ...) Bei Susanne Jaspers findet man keine tiefschürfenden Charakterstudien, keinen zynischen Kulturpessimismus und keine langwierige Ermittlung. Denn auch als das doch eher unerfahrene Ermittlertrio am Ende loslegt, geht alles schnell und leicht über die Bühne. Und es ist gerade diese Leichtigkeit, kombiniert mit Witz, Ironie und einer gesunden Portion schwarzem Humor, die ihren ersten Krimi "Trio mit Ziege" zu einer hoch amüsanten Lektüre macht (...) Susanne Jaspers erweist sich als eine Autorin, von der man sich noch so manches erhofft ... Am liebsten mit Ziegen!
TAGEBLATT. LIVRES

Spätestens bei der Beschreibung eines urkomischen, nächtlichen Unternehmens kommt ein Gedanke: dieser Text eignete sich (...) auch als Basis für einen unterhaltsamen Comic (...) Susanne Jaspers beschreibt die Ereignisse, als wolle sie die Banalität des Lebens in einer kleinen Gemeinde possenhaft aufpeppen (...) Die Dialoge (...) sind so umgangssprachlich eingepasst, dass sie Erinnerungen an dörfliches Hören-Sagen wecken – das ist durchaus amüsant und lässt auf gutes Beobachten schließen.
TAGEBLATT

An »Trio mit Ziege« huet d'Schreftstellerin zolitt an d'Spannung investéiert. Säit fir Säit gëtt se opgebaut (...). Bei d'Spannung kennt eng gudd doséiert Portioun Ironie a schwarzen Humor. Dat liest sech gudd a mecht Freed.
RTL RADIO LËTZEBUERG

»Susanne Jaspers hat ihre Geschichte amüsant und witzig und mit viel Sinn für Situationskomik erzählt, ihre Sprache erhält sich die ironische Distanz, man kennt aus Rezensionen ihre köstlichen Sarkasmen (...) Der Autorin sei zu ihrem Erstling gratuliert, möge sie weiteres folgen lassen. 
RADIO 100,7

»Ein kurzweiliger Kriminalroman, der nicht ohne Witz und Feingefühl für Details das Ortsgeschehen und -gebahren aufgreift, vor, während und vor allem nach den Taten (...) Die durchgehend spürbare extrem kleingeistige Haltung, hervorragend herausgearbeitet, verdient ein abschließendes Lob.
LUXEMBURGER WORT

Die dramatisch-komische Handlung zeugt sowohl von »Bühnenfantasie« als auch von kriminalistischer Raffinesse. Der »Schöngeist« kommt ebenso auf seine Kosten wie der Krimi-Freak. Der Text sprüht von leichten Ironieblitzen ... Ein wahres Juwel.
LESEZEIT